Museum · Düsternbrook
Kunsthalle zu Kiel
Die Kunsthalle zu Kiel wurde 1909 eröffnet und gehört zur Christian-Albrechts-Universität. Sie zählt zu den ältesten Kunstmuseen Norddeutschlands. Die Sammlung umfasst Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, Expressionismus, klassische Moderne sowie zeitgenössische Kunst, darunter Werke von Munch, Nolde und Beckmann. Wechselausstellungen widmen sich aktuellen Positionen der Gegenwartskunst. Mit ihrer Lage am Düsternbrooker Weg nahe der Förde verbindet die Kunsthalle kulturellen Genuss mit maritimer Umgebung und ist ein fester Bestandteil des Kieler Kulturlebens.
Universitätsmuseum mit langer Tradition
Die Kunsthalle gehört seit ihrer Eröffnung 1909 zur Christian-Albrechts-Universität und zählt zu den ältesten Kunstmuseen Norddeutschlands. Ihre Wurzeln reichen jedoch noch weiter zurück: Schon im 19. Jahrhundert sammelte die Universität Kunstwerke für Forschung und Lehre. Über die Jahrzehnte wuchs der Bestand zu einer der bedeutendsten Sammlungen Schleswig-Holsteins. Der Bau am Düsternbrooker Weg verbindet akademische Tradition mit musealem Anspruch. Bis heute ist die Kunsthalle eng mit dem universitären Leben verflochten und versteht sich als Ort, an dem Kunstgeschichte erforscht, vermittelt und öffentlich erlebbar gemacht wird.
Von Munch bis zur Gegenwart
Die Sammlung spannt einen weiten Bogen vom 19. Jahrhundert über den Expressionismus und die klassische Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst. Zu den Höhepunkten zählen Werke von Edvard Munch, Emil Nolde und Max Beckmann, die norddeutsche und nordeuropäische Kunsttraditionen miteinander verknüpfen. Daneben sind Skulpturen und Arbeiten auf Papier zu sehen. Wechselausstellungen greifen regelmäßig aktuelle Positionen der Gegenwartskunst auf und sorgen dafür, dass auch wiederkehrende Besucher stets Neues entdecken. Die Bandbreite macht die Kunsthalle zu einem Ort, der Kunstgeschichte und lebendige Gegenwart auf engem Raum zusammenführt.
Kultur am Förde-Ufer
Die Kunsthalle liegt am Düsternbrooker Weg, nur wenige Schritte von der Förde und der Kiellinie entfernt – eine seltene Verbindung von Kunstgenuss und maritimer Umgebung. Ein Besuch lässt sich ideal mit einem Spaziergang am Wasser oder einem Abstecher zum nahen Aquarium GEOMAR kombinieren. Der Mittwochabend mit verlängerten Öffnungszeiten eignet sich gut für einen entspannten Rundgang nach der Arbeit. Wer Kunst und Natur verbinden möchte, plant ausreichend Zeit für die Düsternbrooker Umgebung ein. Das Museum ist mit Bus und Rad bequem aus der Innenstadt erreichbar.
Im Bezirk
Düsternbrook
Kiellinie, Schloss, Landeshaus und herrschaftliche Förde-Villen entlang des Westufers.
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Düsternbrook
Kiellinie
Rund 3,5 Kilometer lange Uferpromenade direkt an der Kieler Förde – Kiels beliebteste Flaniermeile mit Blick auf Schiffe, Segler und das andere Förde-Ufer.
Eintritt frei

Düsternbrook
Zoologisches Museum Kiel
Naturkundemuseum der Universität Kiel mit Walskeletten, Tierpräparaten aus aller Welt und einer der größten Sammlungen Norddeutschlands.
Eintritt frei

Düsternbrook
Aquarium GEOMAR
Meeresaquarium an der Kiellinie mit heimischen und tropischen Fischen sowie dem beliebten Seehundbecken im Freien.
ab 6 EUR